Kirchenbezirk Bad Dürkheim
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Mobile Jugendarbeit

Anschrift:

Kirchgasse 14
67098 Bad Dürkheim

Hintereingang vom "Haus der Diakonie".



Mitarbeiter:

Diplom-Sozialarbeiter Frank Bittermann

Diplom-Sozialpädagogin Diana Wendel

Telefon:
0 63 22 / 98 28 19
0 171 / 8 57 57 63

E-Mail:
frank.bittermann@evkirchepfalz.de

Telefon:
0 63 22 / 79 36 17
0 170 / 4 34 32 48

E-Mail:
diana.wendel@evkirchepfalz.de


Zielsetzung der Mobilen Jugendarbeit:

Mobile Jugendarbeit will Jugendlichen Entwicklungsoptionen eröffnen und Chancen zur Lebensbewältigung anbieten. Delinquenzorientierung, Lebenswelt- und Lebenslagenorientierung, sowie die Stadtteilorientierung sind die Grundlagen der individuellen Zielentwicklung.

Unter dieser Zielsetzung korrespondiert das Projekt die Leitbilder der evangelischen Jugendarbeit in seinem Selbstverständnis besonders mit der These 7: „Kinder der Freiheit: Leben – erfahren – verändern“


Arbeitsfelder/Aufgabengebiete:

Streetwork
Regelmäßiges Streetwork ist ein unverzichtbarer Baustein der Mobilen Jugendarbeit. Der Begriff Streetwork beschreibt nicht nur das Aufsuchen von Jugendlichen an ihren Treffs u./o. in ihren sozialen Räumen, sondern stellt das Miterleben und Kennen lernen der Lebenswelt der Jugendlichen sicher.
Straßensozialarbeit, mit ihrem aufsuchenden Charakter eröffnet andere qualitative Begegnungsmöglichkeiten in Bezug auf Regelsetzung und Machtverhältnisse. Weiterhin gewährleistet es Möglichkeiten einer beiderseitigen Beeinflussung der Dauer und der Intensität des Kontaktes.
Die Gehstruktur vermindert Schwellenängste und stellt dein dauerndes Kontaktangebot dar. Aus Streetwork entwickeln sich Anknüpfungspunkte für Einzelfallhilfen und Gruppenarbeit.


Einzelfallhilfe
Die Mobile Jugendarbeit ist grundsätzlich für alle Probleme der Jugendlichen zuständig, die der Jugendliche mit deren Hilfe lösen will. Meist handelt es sich um Beratung und Unterstützung von Jugendlichen in besonderen Lebenslagen, d. h. in jugendspezifischen Krisen, bei Problemen mit der Polizei, Gericht, Eltern, Schule, Arbeit, Sucht, und auf der Suche nach Sinn und Orientierung etc. Die Einzelfallhilfe basiert auf folgenden
Prinzipien:
" Freiwilligkeit“
" Anonymität“
" Parteilichkeit“
" Flexibilität“
" Verbindlichkeit“
" Aufbau dauerhafter und belastbarer Beziehungen“
 



Soziale Gruppenarbeit
Mobile Jugendarbeit setzt an bestehenden sozialen Beziehungen der Jugendlichen und ihren jeweiligen Gesellschaftsformen (z. B. Cliquen, Streetgang, Subkultur) an. Über angebotsspezifische Aktivitäten werden andere Formen von Gruppen gebildet.
Es wird sowohl mit geschlechtsspezifischen als auch mit gemischten Gruppen gearbeitet. Auch Erlebnispädagogische Angebote sind Bestandteil von Gruppenarbeit innerhalb der Mobilen Jugendarbeit.



Gemeinwesenarbeit
Mobile Jugendarbeit arbeitet in einem überschaubaren, örtlich begrenzten Gebiet (Stadtteil, Gemeinwesen, Milieu, Szene). Die Arbeit ist nur wirksam im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sozialer Einrichtungen im Gemeinwesen. Ein wirksames Instrument ist das Erstellen kleinräumiger Jugendhilfeplanung und Feldanalysen.
Betroffene Jugendliche, Eltern und BürgerInnen im Stadtteil sollen zu Selbsthilfeprozessen aktiviert werden. Der Aufbau und die Pflege der Kooperation mit einflussreichen Gruppen, Verbänden und Vereinen bilden eine Basis für stadtteilbezogene Durchsetzungsstrategien.